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Gesundheit in der Schule - Detailansicht

Projektdaten

ProjektnameGesundheit in der Schule
Akronym / KurztitelGeSchu
Thema des Projekts
  • Bewegungs- und Mobilitätsförderung
  • Ernährung
  • Psychische Gesundheit/Stress
  • Sonstiges
Projektzeitraum01.06.2016 - 01.05.2018
Durchführende EinrichtungLeibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS
KooperationspartnerInnenWerder Bremen
AuftraggeberInnen, MittelgeberInnen, Förderinnen/FördererAOK

Dokumentation

Merkmale der adressierten Teilnehmer/innen und Settings
  • 6 bis 10 Jahre
Eine (vulnerable) Personengruppe mit einem höheren Gesundheitsrisiko wird im Projekt addressiert.Nein
Beschreiben Sie die Personengruppe
Lebenswelt des Projekts
  • Schule
Kurze Problemdarstellung und Beschreibung der Maßnahmen im Projekt

Daten der Basis- und Folgeerhebungen der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) zufolge liegen Prävalenzen für psychische Auffälligkeiten, Übergewicht und Adipositas sowie für Defizite in der motorischen Leistungsfähigkeit im Kindes- und Jugendalter im zweistelligen Bereich, wobei eine Stagnation erkennbar ist (Hölling et al., 2014, Brettschneider et al., 2015, Albrecht et al., 2016). KiGGS-Daten zeigen weiter, dass besonders Kinder aus sozial schwachen Familien betroffen sind (Kurth et al., 2010). Das Strategiepapier der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit zielt daher auf eine Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit und auf eine Verbesserung der Voraussetzungen für einen gesunden Lebensstil ab (Bundesministerium für Gesundheit, 2008). Eine moderate bis starke körperliche Aktivität leistet einen wichtigen Beitrag zur physischen, psychischen, und kognitiven Entwicklung im Kindes- und Jugendalter (Donnelly et al., 2016, Ekelund et al., 2012). Der Zusammenhang zwischen einem aktiven Lebensstil und motorischen Fähigkeiten ist für das Kindes- und Jugendalter gut belegt (Kantomaa et al., 2011, Williams et al., 2008). Weitere Evidenz besteht dazu, dass sich körperliche Aktivität und das Ernährungsverhalten bereits im frühen Kindesalter herausbilden und dazu tendieren, über den Lebenslauf stabil zu bleiben (Cleland et al., 2012, Mikkilä et al., 2005).

Die aktuelle Evidenz zur Wirksamkeit von Interventionen zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung, z.B. einer Steigerung des Obst- und Gemüsekonsums, beruht auf Studien geringer Qualität, so dass weitere Studien mit höherer methodologischer Qualität notwendig erscheinen, um die Wirksamkeit von kitabasierten Interventionen zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung abschließend beurteilen zu können (Hodder et al, 2018, Steenbock et al., 2015).

Evaluationszeitraum 02.05.2016 - 02.04.2018
Untersuchungsmethodik
Art und Weise, wie TeilnehmerInnen für das Projekt rekrutiert worden.
TeilnehmerInnen-/Stichprobengenerierung

Screening nach Kontaktzustellung durch die AOK.

Untersuchungsdesign

Um die Erhebung durchzuführen, reisten zwei Study Nurses teils getrennt und teils als Team im Zeitraum September bis Dezember 2016 (Baseline, T0) bzw. 2017 (Folgeerhebung, nach 12 Monaten, T1) an 62 Kitas. An einem Erhebungstag wurden Kinder mit vorliegender schriftlicher Einwilligung der Eltern dieser beiden Kitagruppen an einer Einrichtung erhoben. Zunächst wurden die Größe der Kinder erfasst sowie ihr Gewicht und ihre Körperzusammensetzung, dann wurde der Motorik Test durchgeführt und im Anschluss sammelten die Study Nurses die Elternfragebögen und Kalender zur Dokumentation der Implementierungsdosis, welche durch die ErzieherInnen der jeweiligen Gruppen ausgefüllt worden waren, ein. In einer Unterstichprobe von 24 Kitas wurden Akzelerometer ausgeteilt, die von den Eltern nach sieben Tagen Tragezeit der Kinder postalisch ans BIPS gesendet wurden.
Die quantitative Untersuchung umfasste ein umfangreiches Spektrum und Methodeninstrumente für Kinder, Eltern und ErzieherInnen der teilnehmenden Kitas. Hierbei kamen hauptsächlich schon etablierte Erhebungsinstrumente zum Einsatz.

Evaluation

Sekundäres OutcomeScore Wirksamkeit (0-100)
Einfluss von GeSchu auf gesundheitsrelevante Rahmenbedingungen 0.00
Zusatzinformationen

Reichweite, Akzeptanz und Implementierung

Anzahl ALLER Personen im Interventionsfeld
(source population/Zielgesamtheit)
0 (Daten liegen vor)
Anzahl der Teilnahmeberechtigten Personen
(die Einschlusskriterien erfüllenden; AKE)
0 (Daten liegen vor)
Anzahl der Personen zu Interventionsbeginn
(Interventions- und Kontrollgruppe zusammen; TN)
0
Anzahl der teilnahmeberechtigten Interventionsstandorte (z.B. Kitas, Schulen, etc.) 473
Anzahl der teilnehmenden Interventionsstandorte 174
Anzahl der Personen, welche die Intervention begonnen haben 335
Anzahl der Personen, die mind. 80% der Aktivitäten der Intervention wie geplant abgeschlossen haben 201
Anzahl aller an der Intervention beteiligten Fachkräfte/Teams 64
Anzahl der Fachkräfte/Teams, die das Programm zu mindestens 80% wie geplant durchgeführt haben 38

Wirkung

Primärer Outcome: "Gesundheit der Schüler"

Mittelwert Standardabweichung n
0.6 0.1 73
0.5 0.1 62

Sekundärer Outcome "Einfluss von GeSchu auf gesundheitsrelevante Rahmenbedingungen"

Mittelwert Standardabweichung n

Nachhaltigkeit

Mittelwert Standardabweichung n
12 5 89
13 4 87

Kosten

Gesamtkosten € 30.000,00
... davon entfallen auf Personalkosten € 25.000,00
... davon entfallen auf Materialkosten € 3.000,00
... davon entfallen auf Raumkosten € 0,00
... davon entfallen auf Incentives € 0,00
.. davon entfallen auf IT € 0,00
Kosten für Intervention/Implementation (ohne Entwicklungskosten) € 2.000,00